Grundlagen

In folgend dargestellten Rechtsgebieten, die die Grundlagen unserer Schwerpunkte darstellen, können Sie uns gerne in Anspruch nehmen:

Arbeitsrecht:

Das Arbeitsrecht in Deutschland ist durch eine Vielzahl von Sondergesetzen geregelt. Diese bezwecken zumeist den Schutz des von seinem regelmäßigen Arbeitsentgelt abhängigen Arbeitnehmers gegenüber dem wirtschaftlich stärkeren Arbeitgeber. Kündigungsschutzgesetz, Bundesurlaubsgesetz und Entgeltfortzahlungsgesetz sind nur die bekanntesten Beispiele für die Gesetze, welche die Vorschriften des BGB für Arbeitsverhältnisse modifizieren. Hinzu kommen noch eine Vielzahl weniger bekannter Gesetze, sowie Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und nicht zuletzt eine umfangreiche Rechtsprechung der deutschen Arbeitsgerichte.

Architekten- und Ingenieursrecht:

Ein eigenständiges Rechtsgebiet ist das Recht der Architekten und Ingeniere. Inhaltlich ganz unterschiedliche und weitreichende Fragestellungen werden hier umfasst: Vertragsrecht, Honorarrecht sowie Haftungsrecht sowie Vertragsrecht. Kaum einem anderen selbständigen Beruf als Architekten und Ingenieuren wird die Abrechnung der eigenen Leistungen so erschwert. Ohne eine korrekte Darstellung der anrechenbaren Kosten oder die Einordnung in die zutreffende Honorarzone hat eine Honorarklage wenig Aussicht auf Erfolg.

Wir helfen und beraten Sie bei der Geltendmachung oder der Abwehr von Honoraransprüchen.

Autorecht:

Wie schnell ist man heutzutage in einen Verkehrsunfall verwickelt. Nicht selten versuchen Versicherungen hierbei Ihre berechtigten Schadensersatzansprüche durch sog. Schadensmanagement zu mindern. Hier muss man Standhaft bleiben und die Ansprüche durchsetzen zu können. Ebenso ist der Kauf eines PKWs auch nicht ohne Risiko. Nicht selten wird hierbei aus einem Traumwagen ein Alptraum.

Bau- und Architektenrecht:

Gerade bei einer solch finanziell weitreichenden Entscheidung zu Bauen, Kaufen oder zu Sanieren ist anwaltliche Unterstützung und Beratung bereits in der Vorbereitungsphase des Vertragsschlusses nahezu unerlässlich. An die Entwicklung von Bauverträgen schließt sich die den tatsächlichen Bauablauf begleitende rechtliche Beratung an. In Abstimmung mit Ihnen werden Probleme und Fragen des konkreten Baugeschehens, so beispielsweise zusätzliche Vergütungsansprüche, geschuldeter Leistungsumfang oder Bauablaufstörungen, einer rechtlichen Prüfung unterzogen und einer praxisorientierten Lösung zugeführt.

Ferner unterstützen wir Sie auch bei Abrechnungsproblemen und Absicherung der Vergütungsansprüche sowie in der nachfolgenden Gewährleistungsphase. Hierbei ist es mitunter unumgänglich (schieds-) gerichtliche Hilfe oder die Unterstützung von Bausachverständigen in Anspruch zu nehmen.

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Bauordnungsrecht:

Das Bauordnungsrecht betrifft bauliche Anlagen und Gebäude an die baurechtliche Anforderungen wie etwa die baubehördliche Erteilung einer Baugenehmigung ("Baugenehmigungsrecht") oder ein Bauanzeigeverfahren geknüpft sind. Es regelt Sachlagen wie die Errichtung, Änderung, Nutzungsänderung oder auch den Abbruch oder Abriss.
Das Bauordnungsrecht kommt immer in den Fällen zu tragen, in dem der Nachbar angeblich nicht eingehaltenen Abstand rügt oder nicht in bauliche Veränderungen einwilligt.

Bußgeldsachen:

Generell werden Bußgelder bei nicht so schwerwiegenden Verstößen verhängt. Grundlage hierfür ist das Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG). Im juristischen Sprachgebrauch ist die Buße oder das Bußgeld (auch: Geldbuße) eine verwaltungsrechtliche Sanktion bei Ordnungswidrigkeiten. Bei gravierenderen Verstößen greift in der Regel das Strafrecht, das meist durch den Strafrichter (daher auch: "Kriminalstrafe") durchgesetzt wird. Der Mindestbetrag einer Geldbuße ist 5 Euro. Das Ordnungswidrigkeitenrecht sieht Höhen bis 50.000 Euro (§ 65 Abs. 5 BNatSchG), gegen juristische Personen auch Höhen bis zu 1 Million vor. Keine Grenzen kennt das Kartellrecht, die Geldbußen haben dort bisher Höhen bis zu 500 Millionen Euro erreicht. In jedem Fall muss ein Bußgeldverfahren durchgeführt werden und im Verlauf dessen, ob ein gerichtliches Verfahren notwendig oder Erfolg versprechend ist.

Erschließungsrecht:

Das Baugesetzbuch regelt die Erschließung von Bauland durch die Gemeinden. Hierfür werden von den Gemeinden Erschließungsbeiträge erhoben.
Nicht immer zu Recht, oftmals auf falschen Berechnungsgrundlagen. Weil dieser kostenfaktor oftmals nicht eingeplant ist, lohnt sich sicherlich eine Beratung durch uns, um letzte Fragen zu klären.

Familienrecht:

Die Rechtsbeziehungen innerhalb der Familie bestimmt das Ehe- und Familienrecht. Zum Beispiel regelt es Scheidungsrecht, Sorgerecht und Umgangsrecht sowie das Unterhaltsrecht von Kindern und Eltern. Darüber hinaus regelt es aber auch die Verwandtschaft ersetzenden Funktionen wie Pflegschaft, Betreuung und Vormundschaft.

Forderungsbeitreibungsrecht:

Wir erwirken außergerichtliche Zahlungsaufforderung und Mahnung von Schuldnern, Einleitung gerichtlicher Verfahren zur schnellen Durchsetzung von Forderungen, Rasche und erfolgreiche Zwangsvollstreckung, Abwendung unberechtigter Forderungen und Vollstreckungsmaßnahmen sowie Forderungsmanagement.
Forderungseinzug: Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Dinge. Wir helfen Ihnen Ihre Forderungen schnell und zielstrebig zu realisieren.

Führerscheinrecht:

Eine Verwaltungsbehörde kann beschließen einen Führerschein einzuziehen, wenn sich der Inhaber nach Ansicht der Behörde als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen hat.
Wir vertreten Sie nicht nur in etwaigen Strafverfahren mit Führerscheinentzug sondern darüber hinaus auch in Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtlichen Verfahren zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis.
Erforderlichenfalls geben wir zusätzliche Unterstützung zur Bewältigung einer MPU.

Gaststättenrecht:

Das Gaststättenrecht basiert auf dem Gaststättengesetz und regelt insbesondere die Voraussetzungen für die Erteilung und den Widerruf einer Gaststättenerlaubnis, Konzession. Es behandelt den Umfang der Erlaubnis sowie die Auflagen und die Versagungsgründe.
Solche Streitigkeiten werden nicht zu selten vor dem Verwaltungsgericht ausgetragen. Sie sollten daher die Weichen frühzeitig stellen und sich kostengünstiger anwaltlicher Beratung bedienen.

Gewaltschutzrecht:

Opfer von Nachstellungen (stalking) und Gewalt können nunmehr in einem zivilrechtlichen Verfahren aufgrund einer klaren gesetzlichen Grundlage Belästigungs-, Betretungs-, Kontakt-, Aufenthalts-, Näherungsverbote und - wenn zuvor ein gemeinsamer Haushalt geführt wurde - eine Wohnungsüberlassung erwirken.

Gewerbemietrecht:

Im Gewerberaummietrecht werden, anders als im Wohnraummietrecht, regelmäßig langfristige Mietverträge geschlossen, von denen sich der Gewerbemieter in der Regel nicht einseitig wieder vorzeitig lösen kann. Der Mieter bleibt bis zum Ablauf des gewerblichen Mietvertrages an die vereinbarte Miete gebunden. Dies führt oft zu Schwierigkeiten, wenn auf Grund ausbleibender Umsätze der Betreib verlagert werden soll oder wenn der Vermieter zugesagte, dringliche Instandsetzungen nicht vornimmt.

Gewerberecht:

Das Gewerberecht dient vor allem der Gefahrenabwehr, ist Teil des Wirtschaftsverwaltungsrechts und ist zugleich Begrenzung der Gewerbefreiheit, einem der ältesten bürgerlichen Rechte im modernen Staat. Das Gewerberecht stellt besondere Anforderungen an den Gewerbetreibenden. Dieser ist in der Regel verpflichtet Mitglied in einer Zwangsvereinigung zu werden, wie zum Beispiel der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Wirtschaftskammer.

Darüber hinaus stellt es aber auch besondere Anforderungen im Rahmen der "Zuverlässigkeit" an den Gewerbetreibenden.
Gerade in Zeiten der Insolvenzen und am Bau sind dies immer wieder in der Praxis auftretende und zu klärende Fragen.

Handwerksrecht:

Wir klären für Sie die Frage, ob Ihr Handwerk zulassungspflichtig ist, oder ob Sie auch ohne Meisterbrief in dem Handwerk tätig sein dürfen.

Höferecht:

Die Höfeordnung (HöfeO) gilt in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Durch die Höfeordnung wird das Erbrecht nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch im Rahmen ihres Geltungsbereiches verdrängt. Die HöfeO will die Zersplitterung von landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Besitzungen verhindern, indem sie eine Sondererbfolge für die ihr unterliegenden Höfe anordnet. Voraussetzung zur Anwendung allerdings ist der Eintrag in die sog. Höferolle.

Wir sind seit 6 Jahren als Berater für den Bauern-und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd http://www.bwv-rlp.de tätig und verfügen daher über eine entsprechende Praxis.

Inkassorecht:

Zunehmend werden für private und gewerbliche Gläubiger nicht bezahlten Rechnungen zu einem Problem. Eine schlechte Zahlungsmoral und die damit verbundene Überschreitung von Zahlungsfristen ist inzwischen leider zur gängigen Praxis geworden. Für kleinere und mittlere Firmen, aber auch für Privatpersonen bedeutet dies nicht selten wirtschaftliche Nöte und führt nicht selten zu existenzbedrohenden Situationen. Die Einziehung von Forderungen wird nun schnellsten nötig. Taktisches Geschick, der richtige Ton sowie schnelles Handeln sind hier gefragt. Darüber hinaus ist die Rechtslage nicht unkompliziert.

Wir helfen Ihnen gerne kostengünstig mit unseren Honorarpauschalen.

Jugendstrafrecht:

Gesetzliche Grundlage für das Jugendstrafrecht ist das Jugendgerichtsgesetz (JGG). Das Jugendstrafrecht ist das Sonderstrafrecht für junge Täter. Es findet Anwendung bei Jugendlichen, die zur Zeit der Tat vierzehn, aber noch nicht achtzehn Jahre alt sind (§ 1 JGG). Darüber hinaus kann es unter anderem bei typischen Jugendstraftaten nach Maßgabe der §§ 105 ff. JGG auch bei Heranwachsenden, also nach Vollendung des achtzehnten Lebensjahres und vor Vollendung des einundzwanzigsten Lebensjahres, angewendet werden. Ein Kind, das bei der Begehung der Tat noch unter vierzehn Jahre alt ist, ist strafrechtlich nicht verantwortlich, § 19 StGB. Ziel des Jugendstrafrecht ist Jugendstraftaten in erster Linie durch Erziehungsmaßnahmen zu ahnden.

Kaufvertragsrecht:

Mit dem Kaufvertragsrecht kommen wohl die meisten Menschen in Berührung. Daher entstehen hier auch die meisten Fragen und Probleme, die einen Nicht-Juristen schlichtweg überfordern. Hinzu kommt, dass falsche Auffassungen zu den Rechten des Käufers kursieren und dass sich der Käufer allzu oft auf (unrichtige) Aussagen des Verkäufers verlässt. Im Bürgerlichen Gesetzbuch sind Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer im Wesentlichen geregelt. Probleme tauchen jedoch häufig auf, wenn der Käufer der Meinung ist, die von ihm erworbene Sache sei nicht in Ordnung. Streitpunkt ist in diesen Fällen meist die Definition von "mangelhaft". Was genau aber sind Rechts- oder Sachmängel? Wir helfen Ihnen genau dies zu klären.

Kommunalabgabenrecht:

Wir beraten Sie in Rechtfragen zu Kalkulation und Veranlagung von Abwasser- und Wasserversorgungsbeiträgen, Abrechnung und Veranlagung von Erschließungs- und Straßenausbaubeiträgen, Kalkulation von Fremdenverkehrsbeiträgen, Berechnung Abwasser- und Wassergebühren, Einführung einer separaten Niederschlagswassergebühr, Kommunale Steuern (Gewerbe-, Grund-, Zweitwohnungs-, Vergnügungssteuer), Verträge (z. B. Erschließungsverträge, städtebaulicher Vertrag), etc.

Kommunalrecht:

Wir bieten Ihnen Lösungen bei Rechtsproblemen mit der Verwaltung, öffentlicher Einrichtungen sowie im Kommunalabgabenrecht einschließlich aller Fragen, die im Zusammenhang mit Erschließungs- und Ausbaubeiträgen, Sielbeiträgen und kommunalen Gebühren aller Art auftreten.
Ferner unterstützen wir Sie bei der Privatisierung von Eigenbetrieben sowie der Erarbeitung von Satzungen und Bauleitplänen. Ferner erhalten Sie Ratschläge zu Fragen der Kommunalpolitik, wie rechtlichen Problemen bei der Ausübung von Mandaten oder beim Umgang mit Bürgerbegehren und Bürgerinitiativen.

Kraftfahrzeugrecht:

Wie schnell ist man heutzutage in einen Verkehrsunfall verwickelt. Nicht selten versuchen Versicherungen hierbei Ihre berechtigten Schadensersatzansprüche durch sog. Schadensmanagement zu mindern. Hier muss man Standhaft bleiben und die Ansprüche durchsetzen zu können. Ebenso ist der Kauf eines PKWs auch nicht ohne Risiko. Nicht selten wird hierbei aus einem Traumwagen ein Alptraum.

Kündigungsschutzrecht:

Nach dem Kündigungsschutzgesetz, das in Betrieben mit mehr als fünf Beschäftigten gilt, sind Kündigungen unwirksam, wenn sie sozial ungerechtfertigt sind, d.h. nicht durch das Verhalten des Arbeitnehmers oder betriebliche Gründe gedeckt sind. Bei betriebsbedingten Kündigungen muss eine soziale Auswahl nach Dauer der Betriebszugehörigkeit, Alter und Unterhaltspflichten der Arbeitnehmer vorgenommen werden.
Da hierbei die Hürde des Arbeitgebers zur Kündigung sehr hoch sind, ist dies letztlich der einzige Fall, bei dem Abfindungen gezahlt werden, die sich nach der Betriebszugehörigkeit und dem monatlichen Verdienst berechnet.

Land- und Forstwirtschaftsrecht:

Wir beraten Sie bei Fragen im Pachtrecht, zu Wegebaubeiträgen, der Hofübergabe, im Jagdrecht und EU-Subventionen. Und in allen sonstigen Sachlangen, die sich Rund um den Hof zutun.
Wir sind seit 6 Jahren als Berater für den Bauern-und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd http://www.bwv-rlp.de tätig und verfügen daher über eine entsprechende Praxis.

Mahn- und Beitreibungswesen:

Eine effiziente Beitreibung offener Forderungen kann realisiert werden, wenn unter Einhaltung der kürzesten rechtlich erforderlichen Fristen die Schuldner mit Hilfe gerichtlicher Verfahren gezwungen werden die Forderung auszugleichen oder aber in die Insolvenz zu gehen oder eine eidesstattliche Versicherung abzugeben. Schuldner reagieren meist auf diese schnelle, harte Art und ersparen Ihnen so die gängigen "Ausreden" (Die Überwiesung ist unterwegs; Wir erwarten in Kürze einen größeren Geldeingang; Bitte geben Sie uns noch X Wochen Zeit, wir zahlen dann mit Sicherheit, etc. etc.).
Als adäquates Mittel hat sich auch die Prüfung und ggf. Erstattung einer Betrugsanzeige gezeigt.

Maklerrecht:

Im Prinzip geht es immer um den Provisionsanspruch des Maklers.Hier klären wir mit Ihnen zusammen, ob ein wirksamer Maklervertrag zustande gekommen ist, wenn ja mit welchem Inhalt, mit wem, was kann daraus gefordert werden und welches sind die Pflichten aus solch einem Vertrag. Weiter gilt es die Frage zu klären, ob ein gerichtliches Verfahren notwendig ist, vielleicht im Wege des Beweissicherungverfahrens, um notwendige Beweis nicht zu verlieren.

Miet- und Pachtrecht:

Die Rechtsbeziehungen zwischen Vermieter und Mieter wird durch das Mietrecht geregelt. Hierzu zählt die Pflicht des Mieters, den Mietzins zu bezahlen und die gemieteten Räume nicht zu beschädigen, sowie die Pflicht des Vermieters, Wohnräume zur Verfügung zu stellen und instand zu halten. Ferner werden hier Kündigungsgründe und -fristen geregelt. Hierbei kommt insbesondere eine Prüfung und Vertretung der Mandanten bei befristeten/unbefristeten Pacht- und Mietverträgen in Betracht. Es sind eine Fülle von gesetzlichen und vertraglichen Bestimmungen zu beachten und es ist zudem wichtig, die aktuelle Rechtsprechung zu kennen, um die Erfolgsaussichten einer Sachlage beurteilen zu können.

Miet- und Wohnungseigentumsrecht:

Die Rechtsbeziehungen zwischen Vermieter und Mieter wird durch das Mietrecht geregelt. Hierzu zählt die Pflicht des Mieters, den Mietzins zu bezahlen und die gemieteten Räume nicht zu beschädigen, sowie die Pflicht des Vermieters, Wohnräume zur Verfügung zu stellen und instand zu halten. Ferner werden hier Kündigungsgründe und -fristen geregelt. Bei dem Wohnungseigentumsrecht stehen die Rechtsbeziehungen der einzelnen Wohnungseigentümer untereinander und zu dem Verwalter im Vordergrund. Jedoch sind auch in Beziehung zu Dritten, z.B. zu dem Bauträger der Wohnungseigentumsanlage, wohnungseigentumsrechtliche Besonderheiten zu beachten.

Nichteheliche Lebensgemeinschaften:

Die sog. "nichteheliche Lebensgemeinschaft" oder "Lebenspartnerschaft" ist eine Form des Zusammenlebens die neben der herkömmlichen Ehe steht. Mit Ausnahme der Vorschriften über Eltern und Kinder sind besondere gesetzliche Grundlagen hier keine gegeben, was bei Trennungen die Auseinandersetzungen nicht leichter machen.

Öffentliches Baurecht:

Unter dem Begriff des öffentlichen Baurechtes fasst man die Gesamtheit der rechtlichen Regelungen zusammen, die sich auf die Zulässigkeit und die Grenzen, die Ordnung und die Förderung der Errichtung von baulichen Anlagen sowie auf die bestimmungsgemäße Nutzung dieser Anlagen beziehen. Damit alle Beteiligten - im öffentlichen Baurecht in der Regel drei, nämlich Vorhabenbetreiber, Behörde und Drittbetroffener - auch weiterhin gut leben können sollten Streitfälle zunächst aus dem Blickwinkel des Vorhabenbetreibers und des Vorhabenverhinderers, und nach außergerichtlichen und einvernehmlichen Lösungen betrachtet werden.

Häufig bestehen aber auch Berührungen zu anderen Rechtsgebieten des Zivilrechts oder Verwaltungsrechts. Zu Berücksichtigen wären hier zum Beispiel Denkmalschutz, Immissionsschutz oder zivil-rechtliche Unterlassungsansprüche.

Öffentliches Recht:

Unter öffentlichem Recht ist kein besonders Recht zu verstehen, sondern eine Bezeichnung für Rechtsangelegenheiten die viele andere Rechtsgebiete betreffen, wie z.B. Öffentliches Bau- und Planungsrecht, Vergaberecht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Energierecht oder Umweltrecht.

Ordnungswidrigkeitenrecht:

Wir beraten und vertreten Sie zu allen Sachlagen die das Ordnungswidrigkeitenrecht und nicht selten auch das Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht betreffen.

Patientenverfügungen:

Oftmals werden gegen den eigentlichen Willen des Betroffenen lebenserhaltende Massnahmen vorgenommen. Inwieweit die Medizin einschreiten kann, soll, darf ist umstritten und birgt eine Menge unsicherer juristischer Fragen. Eine richtige Patientenverfügung trägt dazu bei, die eigene Selbstbestimmung am Lebensende sicherzustellen und ist dabei den behandelnden Ärzte sowie Bevollmächtigten oder Betreuern eine große Hilfe.

Personenschadensrecht:

Wir beraten und vertreten Sie in Rechtsfällen wie Verkehrsunfälle, Körperverletzungen, Haftung von Grundbesitzern und Fragen der Hundehalterhaftung.

Privates Baurecht:

Dieses Rechtsgebiet regelt die Rechtsbeziehungen zwischen den an einem Bauvorhaben beteiligten Personen. Betroffen sind die Beziehungen zwischen Bauherrn und Generalunternehmer, zwischen Bauunternehmer und seinen Subunternehmern, aber auch das Verhältnis des Bauherrn gegenüber den von ihm eingeschalteten Planern, wie beispielsweise Architekt und Statiker.

Obwohl für die meisten Familien ein Bau oder Kauf eine finanzielle Lebensentscheidung ist, wird gerade beim Rechtsanwalt gespart. Mit einer Abrechnung des Aufwandes nach Stunden und einer baubegleitenden Beratung von Anfang an, sind wir kostengünstiger als wir glauben. Vor allem haben Sie ständige Rechtssicherheit gerade in Fragen der VOB, der Gewährleistungen, der Zahlungsfragen, der Abnahme und nicht zuletzt im Bezug auf den Architekten und beispielsweise seine Befugnisse.

Und für den Fall, dass Sie doch eine gerichtliche Auseinandersetzung zu führen haben, können Sie sich sicher sein, dass Sie alle Vorschriften und Fristen zur Sicherung Ihrer Ansprüche gewahrt haben.
Für den Unternehmer gilt nichts anderes.
Oftmals müssen Fragen dringend und schnell vor Ort geklärt werden, bei denen oftmals juristischer Sachverstand gefragt ist. Deshalb werden rechtliche Notwendigkeiten nicht erkannt oder übergangen um den Tagesablauf nicht weiter aufzuhalten.

Mit unseren Beratungspauschalen und auch telefonischen Auskünften sind Sie immer auf der sicheren Seite und arbeiten wesentlich kosteneffizienter.
In beiden Fällen geht es um eine störungsfreie Durchführung eines Bauvorhabens. Bedienen Sie sich anfänglicher oder stetiger anwaltlicher Hilfe, bleibt Ihnen viel Ärger erspart und Geld gespart.

Schadensersatzrecht:

Wir vertreten Sie bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen den Schadensverursacher und dessen Haftpflichtversicherung. In den meisten Fällen ist es leider erforderlich, so früh als möglich einen Anwalt einzuschalten, insbesondere um die Höhe des geltend zu machenden Schadens richtig einschätzen zu können. Wer weiß schon als Laie, wie hoch der Wiederbeschaffungswert zerstörter Gegenstände nach mehreren Jahren ist. Ferner hat sich durch die Schadensrechtsreform im Jahre 2002 das Schadensrecht verkompliziert. So wird die Mehrwertsteuer nur noch dann erstattet, wenn sie auch tatsächlich angefallen ist. Hier kommt es oft zum Streit, auf welcher Basis der Wiederbeschaffungswert einer bestimmten Sache berechnet wird.

Scheidungsrecht:

Das Scheitern einer Ehe ist die Voraussetzung für eine Ehescheidung. Dies ist der Fall, wenn die Partner seit drei Jahren getrennt leben. Ein Trennungsjahr genügt wenn beide Partner geschieden werden wollen. Die Frage der Schuld ist nicht mehr relevant.
Die Scheidung als solches ist wenig kompliziert, die sog. Folgesachen aber wie Unterhalt lässt die Trennung oft in Streit enden, der vermieden werden kann. Wir setzen hierbei nicht auf Konfrontation sondern auf eine einvernehmliche Auseinandersetzung – zu Ihrem Wohl.

Schmerzensgeldrecht:

Ansprüche auf Schmerzensgeld werden nicht selten bei Schadensersatzangelegenheiten erhoben.

Strafrecht:

Während Bußgelder und das Ordnungswidrigkeitsgesetz nicht gravierende Straftaten ahnden, bestimmt das Strafgesetzbuch welche einzelnen Taten strafbar sind. Außerdem regelt es die strafrechtlichen Folgen bei Notwehr oder anderen Gründen, die eine Tat rechtfertigen oder entschuldigen. Das Strafprozessrecht regelt den Ablauf des Verfahrens.
Eine Verteidigung bereits zu Beginn polizeilicher Ermittlungen oder bei Durchsuchungen auf Baustellen des Zolls oftmals nur die beste Entscheidung sein, weil es die Weichen für den weiteren Ablauf der Ermittlungen sind und oftmals auch über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Straßenverkehrsrecht:

Die wichtigsten Bestimmungen zum Straßenverkehrsrecht sind im Straßenverkehrsgesetz, der Straßenverkehrsordnung, der Straßenverkehrszulassungsordnung geregelt. Die Pflichten der Teilnehmer im Straßenverkehr, Verkehrszeichen und -regeln bestimmt die Straßenverkehrsordnung.

Straßenverkehrsstrafrecht:

Jeder hat wohl schon mal mit dem Straßenverkehrsrecht und dem Verkehrsstrafrecht sowie verwandten Fachgebieten wie Ordnungswidrigkeits- Straf- oder Versicherungsrecht mehr oder weniger zu tun gehabt. Hier gibt es unzählige Situationen die zu Rechtsfragen führen können.

Umgangs- und Sorgerecht:

Einen erheblichen Teil der anwaltlichen Vertretung und Beratung aus dem Bereich des Familienrechtes, in dem wir schwerpunktmäßig Tätig sind, nimmt das Sorge- und Umgangsrecht sowie auch das Kindschaftsrecht ein. In Verfahren der elterlichen Sorge begehrt ein Elternteil meistens die alleinige elterliche Sorge des oder der gemeinsamen Kinder bei Trennung und auch bei Scheidung. In Verfahren der Regelung des Umganges soll eine Festlegung der gemeinsamen Zeit des Elternteils mit den gemeinsamen Kindern erfolgen, in welchem Haushalt die Kinder nicht dauerhaft leben. Hier werden die entsprechenden Anträge formuliert und bei Gericht eingereicht. Eine Zusammenarbeit mit den Jugendämtern erfolgt im Interesse und zum Wohl der Kinder. Diese stehen bei den o.g. Verfahren immer im Vordergrund.

Das zuständige Gericht trifft immer nur eine Entscheidung zugunsten der betroffenen Kinder. Ab einem bestimmten Alter der Kinder, durch gesetzliche Vorschriften immer bei Kindern über 14 Jahre, aber auch schon früher, werden die Kinder nach Ihren Wünschen und Vorstellungen von den zuständigen Mitarbeitern des Jugendamtes und auch der Richter befragt. Diese bilden die Grundlage der gerichtlichen Entscheidung.

Unfall- und Schadenregulierung:

Wir helfen Ihnen in Rechtsfällen wie Unfallregulierung von Fahrzeugschäden, Geltendmachung von Mietwagenkosten, Nutzungsausfall und Sachverständigenkosten, Verdienstausfall- und Schmerzensgeldansprüche, Rentenansprüche wegen Verletzungsfolgen sowie Abwehr unberechtigter Haftpflichtansprüche.

Unterhaltsrecht:

Das Unterhaltsrecht regelt die Pflicht, innerhalb der Familie zum Unterhalt Bedürftiger beizutragen. Unterhaltsberechtigt sind Kinder gegenüber ihren Eltern, aber auch Eltern gegenüber den Kindern. Ebenso trifft dies auf Ehegatten untereinander zu, auch nach der Scheidung. Geschwister untereinander bleiben von der Unterhaltspflicht unberührt.
Die Voraussetzungen sind kompliziert und auch die bloße Berechnung des Unterhaltes bedarf einer Beantwortung mehrerer Detailfragen. Wir helfen Ihnen hierbei gerne weiter, auch Ihre berechtigten Ansprüche ggf. bei Gericht durchzusetzen, oder Unterhaltsansprüche der Sozialkassen abzuwehren.

Vergaberecht:

Sowohl private Unternehmer als auch öffentliche Auftraggeber benötigen Beratung und Unterstützung bei der Vergabe von Bau-, Liefer- und Planungsleistungen. Der Gesetzgeber hat zum Schutz des Wettbewerbs ein umfangreiches Regelwerk geschaffen, welches bei der Auftragsvergabe durch die öffentliche Hand beachtet werden muss.

Hierbei handelt es sich um ein recht junges Rechtsgebiet, welches entscheidend vom Europäischen Gerichtshof mit beeinflusst wird. Andererseits ist eine immer umfangreichere Rechtsprechung zu berücksichtigen. Im Vergaberecht kennen sich nur Wenige wirklich aus und insbesondere weil es im Vergaberecht auf Fristen ankommt, die in manchen Fällen nur bis zu 3 Tage betragen, ist eine kompetente und vergabebegleitende Beratung unerlässlich.

Verkehrsrecht:

Verkehrsrecht ist `Straßenrecht` im weiteren Sinne. Im Flugverkehr bezeichnet Verkehrsrecht die internationalen Bestimmungen, die den Fluglinien zustehen, im Straßenverkehr wird dieses Rechtsgebiet in zwei Gruppen unterteilt: in Straßenverkehrsrecht und Straßenrecht. Das Straßenrecht ist im Regelfall Landesrecht (Straßengesetz), Bundesrecht aber im Bereich der Bundesfernstraßen (Bundesstraßen und Autobahnen, Bundesfernstraßengesetz). Es bestimmt die Benutzung der Straße im Gemeingebrauch und im Anliegergebrauch, die öffentlich-rechtliche Sondernutzung und die zivilrechtliche Sondernutzung. Zuständige Behörde ist stets der Straßenbaulastträger. Das Straßenverkehrsrecht (`Recht auf der Straße`) bezieht sich auf die Regelung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf der Straße. Ebenso findet es aber auch überall dort Anwendung, wo eine Verkehrsfläche für die Allgemeinheit zugänglich ist, wo also mit anderen Worten öffentlicher Verkehr stattfindet, beispielsweise auf Parkplätzen oder Parkhäusern von Kaufhäusern.

Verkehrsstrafrecht und Bußgeldrecht:

Wir beraten und vertreten Sie in Rechtsfragen zu Themen wie Unfallschadenbearbeitung einschließlich Schmerzensgeld, Strafverfahren, Strafbefehlsverfahren und Bußgeldverfahren mit Inhalten wie insbesondere Alkohol und Drogen am Steuer, Geschwindigkeits-, Rotlicht-, Fahrerflucht-, Straßenverkehrs-gefährdungs-, Beleidigungs- und Nötigungsdelikte sowie Führerscheinentzug und Fahrverbote.

Verkehrsunfallrecht:

Ein Verkehrsunfall ist eine schlimme Angelegenheit, selbst wenn kein Personen- sondern "nur" Blechschaden entstanden ist. Große Versicherungen sind meist bestrebt schnell und unbürokratisch zu helfen. Nicht selten besteht hier leider ein Interessenskonflikt bezüglich Höhe und Umfang. Daher kann anwaltliche Konsultation in solch einem Fall sehr hilfreich sein.

Verwaltungsrecht:

Die Handlungen der öffentlichen Verwaltung gegenüber den Bürgern regelt das Verwaltungsverfahrensrecht, wie zum Beispiel die Voraussetzungen für Verwaltungsakte wie Baugenehmigungen und Gebührenbescheide. Hierzu gehört u.a. die Anhörung der Betroffenen. Wie sich Bürger gegen Handlungen der Verwaltung wehren können wird im Verwaltungsprozessrecht geregelt. Das Verwaltungsverfahrensrecht gehört zum Verwaltungsrecht.

Werkvertragsrecht:

Besonders im Bereich des Werkvertragsrechtes treten in der täglichen Praxis eine Vielzahl von Problemen und Fragestellungen auf, die nicht selten in rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Auftragnehmern und Auftraggebern münden. Eine zentrale Rolle spielen hier oftmals die Vorschriften der VOB/B. Wer hier als Auftraggeber oder als Auftragnehmer seine Rechte wahren will, ist gehalten, die Vorschriften der VOB/B genauestens zu kennen. Denn nur wer die äußerst detaillierten Formvorschriften der VOB/B exakt beachtet, ist später in der Lage, seine Rechtsposition auch durchzusetzen.

Wohnungseigentumsrecht:

Rechtsverhältnisse bei Wohneigentumsanlagen, wie die Zuordnung von Gebäudeteilen zum Gemeinschaftseigentum und zum Sondereigentum der einzelnen Wohneigentümer werden im Wohnungseigentümergesetz geregelt. Außerdem umfasst es die Rechte der Eigentümer, der Eigentümerversammlung und der Verwalter.

Wohnungsrecht:

Das Wohnungsrecht ist das subjektive Recht, ein Gebäude oder den Teil eines Gebäudes unter Ausschluss des Eigentümers als Wohnung zu benutzen. Das Wohnungsrecht ist eine besondere Form der beschränkten persönlichen Dienstbarkeit nach § 1093 BGB. Der Berechtigte im Wohnungsrecht ist befugt, seine Familie, sowie die zur standesgemäßen Bedienung und zur Pflege erforderlichen Personen in die Wohnung aufzunehmen. Ist das Wohnungs-Recht auf einen Teil des Gebäudes, also insbesondere eine Wohnung, beschränkt, so kann der Berechtigte die zum gemeinschaftlichen Gebrauch der Bewohner bestimmten Anlagen und Einrichtungen, wie beispielsweise Waschküche und Trockenraum, mitbenutzen.